Vor dem Jugendstil
10. März 2010Platane
10. März 2010Tor im Fels
10. März 2010Kitsch as Kitsch can
10. März 2010SPAR GEL
10. März 2010Reitkennzeichen
10. März 2010Das Reiten auf Pferden in Wald, Feld und Stadt ist in NRW nur erlaubt, wenn das Pferd beidseitig ein gültiges Reitkennzeichen trägt. In Düsseldorf kann man diese Kennzeichen bei dem Gartenamt erhalten. Sollte man ohne dieses Kennzeichen erwischt werden, kann das 25 – 250 Euro kosten.
Soweit die aktuelle Pressemitteilung der Stadt Düsseldorf. Offen gelassen wird, wie es sich mit Eseln, Ochsen und Kamelen verhält.
Laternen, Laternen, Laternen
10. März 2010Irgendwas mit Flügeln
10. März 2010Graffito-Tafel (unvollendet)
10. März 2010Graffito über Tags
10. März 2010Kap der guten Weine
10. März 2010Bäume pflanzen
10. März 2010Es gibt da eine Initiative, die auffordert, Bäume zu pflanzen. Sie wendet sich gleichzeitig gegen die Verpressung von CO2 in als undurchlässig erachtete Bodenschichten, um so dem CO2-Problem zu begegnen, was, so die Initiative, dazu dienen soll, trotz hohen CO2 Ausstoßes Kohlekraftwerke zu betreiben.
Hört sich gut an und scheint unterstützenswert zu sein. Das ist sicher auch gut gemeint.
Wer mich kennt oder meine Äußerungen seit längerer Zeit verfolgt hat, weiß, dass ich ein streitbarer Verfechter des Erhalts unserer Wälder bin und dass ich glühend dafür eintrete, dass mehr Bäume gepflanzt werden, ja sogar dass die Städte in einem viel höheren Maße gerade mittels Bäumen durchgrünt werden.
Diese Initiative kommt ein wenig merkwürdig daher und dort scheint auch Sachkenntnis zu fehlen. Man muss sich, um dort mitzumachen, in Listen eintragen. Es wird empfohlen, Apfelbäume zu pflanzen. Es werden Bäume (?) zum Verkauf angeboten. Das Pflanzen dieser Bäume wird auf ein bestimmtes Datum begrenzt und soll möglichst mit einem Foto dokumentiert werden.
Das Alles scheint mir ein horrender Blödsinn zu sein. Wenn man schon das Pflanzen von Bäumen koordinieren will, dann sollte man sich wissender Forstleute bedienen, die einem sagen, welcher Baum in welcher Gegend oder in welcher speziellen Situation der geeignete ist und die auf Grund Ihrer Kompetenz in der Lage sind, einen sinnvollen Plan zu erarbeiten und diesen in den Verwaltungen durchzusetzen. Es bedarf eben einer Genehmigung zur Pflanzung von Bäumen, will man sich nicht der Sachbeschädigung, des Hausfriedensbruchs und ähnlichem aussetzen.
Etwas Anderes ist es, daraus eine Guerilla-Aktion zu machen, was ich für den gangbareren Weg halte.
Auch hier sollten Fachleute beratend zur Seite stehen. Diese werden mit Sicherheit nicht dazu raten, Apfelbäume zu pflanzen. Es gibt wahrlich besser geeignete Bäume, um all die wohltuenden Funktionen zu erfüllen, die wir von einem Baum erwarten können. Das ist nicht nur die Verarbeitung von CO2 zu in Holz eingelagertem Kohlenstoff und Sauerstoff für unsere Atemluft sondern auch die Regulierung des Wasserhaushalts, das Vermeiden von Erosion, das Mildern von Hitzestaus in den Städten, das Aufnehmen von Staub, der dann vom Regen kontrolliert weggespült wird, kurz in ausreichender Zahl das Klima verbessert, zu unserer Gesundheit und zur Biodiversität beiträgt, was für unser Dasein viel wesentlicher ist, als es bekannt ist. All das leistet der Apfelbaum nur in sehr geringem Maße. Der Platz, den wir für einen heute meist künstlich verkrüppelten, auf hohen Ertrag gezüchteten und solchermaßen auf spezielle Unterlagen veredelten Apfelbaum brauchen, ist verschwendet und sollte besser von Buche, Eiche, Ahorn, und wie sie alle heißen, eingenommen werden.
Ich habe in meinem Leben bestimmt mehr Bäume gepflanzt als die Meisten hier. Bis auf einen, der im Zuge einer Baumaßnahme wieder gefällt wurde, gedeihen sie prächtig und blühen und fruchten und wachsen und tun uns gut.
Noch ein Tipp. Oft reicht es, einen guten Samen in die Erde zu setzen. Das spart den Kauf von jungen Bäumen, was sich nicht jeder leisten kann, und bewahrt einen davor, einen auf seinen Schmuckwert gezüchteten aber weniger tüchtigen Baum zu pflanzen, der seiner von uns erwarteten Aufgabe nicht gerecht wird.
Die Initiative zeigt uns eine Liste, in die sich schon etliche ‚Aktivisten’ eingetragen haben. Dabei sind solche, deren Vorgehen überlegt zu sein scheint. Und es werden auch nicht nur Apfelbäume gepflanzt. Robinien sollten allerdings nicht gepflanzt werden, auch wenn sie robust und sogar Stickstoff sammelnd sind. Es handelt sich dabei um einen invasiven Neophyten. Auch Esskastanien erfüllen den von uns erwünschten Effekt weniger gut.
Mir scheint, dass es bei dieser Initiative weniger darum geht, unser Klima zu verbessern und die Katastrophe, in die wir unmerklich hineinschlittern, zu vermeiden, als vielmehr darum, ein Zeichen zu setzen, um sich auf die Brust zu schlagen und heraus zu brüllen, was man doch für ein toller Mensch ist. So nicht! Das ist Blödsinn. Es geht auch anders und wesentlich effektvoller, wobei der Effekt nicht sofort eintritt sondern 50 oder 100 Jahre auf sich warten lässt, also denkbar ungeeignet für Selbstbeweihräucherung ist.
Der Bohrer und die Schlange
09. März 2010Graffito
09. März 2010Mein Fotoapparat
09. März 2010Mein Fotoapparat, das ist ein Schlingel. Jetzt beim zweiten Glas molligen Rotweins und angesichts der späten Stunde, zu der die Kinder tief in Morpheus Armen ruhen, kann ich es Euch ja erzählen.
Also mein Fotoapparat, Dem Schmecklecker gelingt es immer wieder, dass sich gerade die schönsten Frauen vor ihm weitgehend oder gänzlich ihrer Kleidung entledigen. Und dann hört man aus dem Inneren des Apparats kurz hintereinander so eine Art leises Zwitschern, eher ein Tschilpen wie das von Spatzen: „tschilp, tschilp, tschilp“ Damit ist er dann zufrieden, es sei denn die Damen warten noch mit überraschenden, neuen Ansichten auf. Danach hört mein keinerlei Triumphgeheul des kleinen, schwarzen Kastens. Er scheint sich auch nicht in besonderer Dankbarkeit zu verneigen.
Ich habe ihn mehrmals aufmerksam beobachtet, aber nicht heraus bekommen, wie er das anstellt. Das Ding muss an sich einen Zauber ausströmen, dem kaum zu widerstehen zu sein scheint. Da kann man nur neidisch sein.
Wer kann besser erklären, was sich da abspielt als eben die Frauen. Also ihr Hübschen, was hat der, was ich nicht habe? Sagt es. Wir wollen es wissen. Ist doch zu verstehen, auch wenn wir den Zauber des Apparats nie erreichen können.
Was sich so ergibt
09. März 2010Unten rostet es stärker als oben
09. März 2010Halten verboten – Klimaanlage
09. März 2010Der ist nah!
09. März 2010Ein Prolog
09. März 2010Einbahnstraße
09. März 2010Holz
09. März 2010Großzügige Verkabelung draußen vor den Gittern
09. März 2010Hominidenmarkierungen
09. März 2010wenn hier ein Auto kommt …
09. März 2010some like it Pink
09. März 2010Die Sonne
09. März 2010„Da gibt es so viele tolle, schöne Frauen!“, ruft der Typ, als er den Laden betritt.
„Wo?“, fragt daraufhin ein Anderer.
„Überall. Die Stadt ist voll davon.“, lautet die Antwort.


























