Syngenta

Viele sprechen über Monsanto, kaum jemand über Syngenta.
https://de.wikipedia.org/wiki/Syngenta

Hinterlasse einen Kommentar

Nur so nebenbei

Die Dinge sind verschieden und werden zudem noch unterschiedlich gesehen.
Wenn jetzt jemand sagt, das sei eine Folge der Diversität, dann hat jener Sprache nicht verstanden oder er versucht, Andere aufs Glatteis zu führen. Beliebt nicht nur bei Politikern.
Es ist nun mal falsch anzunehmen, ein Abstraktum könne Ursache eines Geschehens sein. Und doch passiert dies täglich viele tausende Mal. Da wird ein Begriff gefunden, der ein wenig nebulös ist, aber den Anschein erweckt, er bezeichne etwas Konkretes und schon meinen Viele, sie verstünden, was gesagt wird und das Gesagte sei eine gültige Aussage. So geschieht es mit vielen -täten und –ismen und auch –keiten. Ein Beispiel: Stalinismus. Warum kein Hitlerismus, kein Ducismus, kein Caudillismus? Ganz schlimm wird es ja bei dem Wort Sozialismus. Inflationär gebraucht und niemand weiß, was gemeint ist, meint es aber zu wissen. Naja, wie ist es denn mit Wirklichkeit und Realität. Da wird doch offensichtlich, wie Verallgemeinerung durch einen abstrakten Sammelbegriff uns davor verschont, wirklich zu denken. Denken ist nun mal anstrengend, auch wenn die beliebte Aufforderung „Erst denken, dann reden“ selten das Denken meint, sondern eher ein entsprechendes Wissen voraussetzt und dessen Anwendung fordert.

Hinterlasse einen Kommentar

Winter in Düsseldorf – Vogelmiere

Hinterlasse einen Kommentar

Samstag – Sporttag. Man verpasst also nichts, wenn man im Wald rummacht oder ein Buch liest.

Hinterlasse einen Kommentar

15:00h Samstag.

DHL Gerade eine für Dienstag vorgesehene Sendung bekommen.

Hinterlasse einen Kommentar

Düsseldorf-Rath

Hinterlasse einen Kommentar

Morgens

Morgens, wenn das an den Mast der mit den grauen Wolken um die Wette leuchtenden Gaslaterne gekettete Fahrrad platt auf dem Bürgersteig liegt und die rote Plastikabdeckung des Rücklichts in Splitter zertreten eine Trottoireplatte ziert, ein Kinderwagen mit aufgeklappten Sonnen- Regendach, so dass man nicht erkennen kann, ob dort der aktuelle Einkauf oder ein Kind transportiert wird, eilends einem imaginären Ziel entgegen geschoben wird, ein anderer Laternenmast neue Aufkleber aufweist und die junge Mamsell im Büdchen morgenfrisch „Hallo!“ sagt, während die die Straße vom Bürgersteig trennenden Poller in kalt-stoischer Ruhe verharren und die Frau, die man im Aufzug vorfindet, fragt: „Wollen Sie auch nach unten?“

Hinterlasse einen Kommentar

Vorsicht! Stacheldraht

Hinterlasse einen Kommentar

Vielleicht

Vielleicht hätte ich damals sterben sollen. Damals, als es mir, ein nicht übermäßig guter Schwimmer, gelang die von Schaum gekrönten ans Ufer brechenden Wellen zu überwinden und mich von der Tal und Hügel wandelnden See durchmassieren ließ und als ich ans Ufer zurückehrend von den über mannshohen Brechern erfasst wurde, die mich wie die Steinbrocken um mich herum vom Grund aufsaugten und mich wieder auf den Grund schmissen. Kurz Luft holen. Der Versuch einen Meter in Richtung Ufer, Rettung zu krabbeln. Die nächste allmächtige dem Ufer zubrechende Welle, die mich genug Wasser hinterlassend wieder zurück ins Meer zog.

Ich hätte aufgeben können. Keiner hätte es bemerkt. Meine Begleiterin hätte weiter in der Sonne gelegen, ein Buch gelesen und irgendwann mal hochgeschaut, wo ich denn wohl geblieben bin. An der Bar ein Eis holen oder einen Drink?

Erst am nächsten Tag hätte man im Nachbardorf eine Leiche am Strand gefunden, die ohne Papiere schwer zu identifizieren war.

Hinterlasse einen Kommentar

Book on demand

Ich lese gerade ‚Briefe an die grüne Fee’ von Salih Jamal. Ein kleines Buch. Ein großes Buch, dass man nicht einfach so runterliest. Jeder Absatz gleich welchen Kapitels, lässt mich innehalten, noch einmal lesen. Vergegenwärtigen. Schmecken, runterschlucken und hoffen, dass ich mir einen Zipfel davon zu eigen machen kann.

Hinterlasse einen Kommentar

Oliven

Kann man aus den Kernen schwarzer, schrumpliger Oliven Olivenbäume ziehen? Keimen die? Oder sind die im Salzwasser ertrunken?

Hinterlasse einen Kommentar

Abstieg ins Tagesgeschäft

Eine GroKo ist das Beste, was der AfD passieren kann. Ist Euch doch klar, Genossen.

Hinterlasse einen Kommentar

Versandhandel

Angesichts der digitalen Einkaufsmöglichkeiten ergibt sich die Frage, ob der stationäre Einzelhandel neue, vielleicht variable Öffnungszeiten einführen sollte und ob es angesagt ist, die ausgesuchte Ware dem Kunden nach Hause zu bringen.
Ich möchte, wenn es z.B. um Nahrungsmittel geht, keine normierten Früchte und Salate geliefert bekommen, sondern sie selbst aussuchen. Die Normierung geht mir eh schon zu weit. Doch von Geschäft zu Geschäft zu schlendern, um das dort und dieses dort zu kaufen, bedeutet, dass ich das Gekaufte von Geschäft 1 mit zum Geschäft 2 schleppen muss, das von Geschäft 1 + 2 zu Geschäft3, das von Geschäft 1,2 und 3 zu Geschäft 4. Wenn die mir jeweils das Gekauft zu einem vereinbarten Termin liefern, ist das Problem gelöst.

Hinterlasse einen Kommentar

Friederike

Mit Friederike das war wohl nix. Ein leerer Plastikblumentopf ist von Regal auf den Boden geweht.

Hinterlasse einen Kommentar

09:38h

April, April! Blauer Himmel. Die Sonne scheint. + 10°C

Hinterlasse einen Kommentar

Düsseldorf-Pempelfort 18.Jan.2018 – 09:09h

Friederike nimmt Anlauf. Es ist nahezu windstill. Hellgraue Bewölkung mit weißen Rändern und dazwischen Inseln blauen Himmels. Gäbe es keinen Wetterbericht, ginge man freudig raus an den Rhein oder in den Wald frische Luft schnuppern. +9°C.

Hinterlasse einen Kommentar

Richard David Precht – Jung & Naiv: Folge 293

Hinterlasse einen Kommentar

Nach-richten

Nachrichten in den Medien sind für Eines gut. Sie vermitteln, was Etliche – vielleicht die Mehrheit – glauben, meinen oder davon überzeugt sind, was in der Welt los sei und ihr Leben befreiend oder einengend bestimmt. Wie die Reaktion eines von der Schlange hypnotisiertes Kaninchen wird das, was dort vermittelt oder besser behauptet wird, als lebensbestimmend wahrgenommen.

Das zu wissen, ist insofern nicht ganz unwichtig, als dass dieses Wissen von Nichtigkeiten oder bewusst in die Welt gesetzten Irreführungen einen davor bewahrt, als absent Geltender wahrgenommen und verachtet zu werden. Die Last muss man auf sich nehmen.
Wenn Alles geronnene Energie ist, dann sind die Nachrichten anaerob gegärter, übel stinkender Schleim. Ist nun mal so. Schon schwierig, dabei einen klaren Kopf zu behalten.

Hinterlasse einen Kommentar

Familiensaga

Ich hatte einen Onkel, dem war die Frau weggestorben. Er ernährte sich von den Vorräten, die die Frau im Keller in Mieten, Kisten und Weckgläsern angelegt hatte. Dann zerstückelte und verbrannte er die hölzerne Kellertreppe, um sich am Ofen zu wärmen. Als der Ofen ausging, verstarb auch er.

Hinterlasse einen Kommentar

Triumph

Das feuchte Wetter treibt den Knoblauchzehen grüne Schläuche aus den Spitzen; der Gravitation spottend

Hinterlasse einen Kommentar