Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’
Schwätzchen
Freitag, 03. September 2010Mahonie
Freitag, 03. September 2010Warum?
Freitag, 03. September 2010Anne Bude
Freitag, 03. September 2010Archiv der Jugendkulturen – Jetzt retten!
Freitag, 03. September 2010Neuer Spendenstand: 16.072€ – Leider scheint die Spendenbereitschaft nicht mit steigendem Bekanntheitsgrad zuzunehmen. In etwas weniger als 2 Monaten ist es soweit, bis dahin fehlen also noch rund 84.000€! Auch ein Tropfen höhlt den Stein, wenn 1.133 Anhänger 75€ spenden, wäre das Ziel erreicht.
Spendenkonto: 1241383853
BLZ: 500 502 01 – 1822direkt Frankfurter Sparkasse
Konto-Inhaber: Klaus Farin
Zweck: Spende Stiftung
Die Paypal-Adresse lautet: stiftung@jugendkulturen.de
Morgenstund
Freitag, 03. September 2010Ein Mann mit einem frisch erstandenen ‚Café to go’ in der Hand setzt sich auf sein Fahrrad und prescht los. Eine Frau beißt aus der Bäckerei kommend in ein aus knisterndem Papier lugendes Teilchen und eilt zur Bushaltestelle. Ich sehe, wie sich in einem Auto jemand mit der einen Hand die Haut unter dem Kinn straffend mit der anderen seinen Elektrorasierer führt, während das Auto zumindest für diesen Moment führerlos die Straße längs fährt. Müllmänner holen lärmend Mülltonnen aus den in die Keller führenden Luken. Zwei Mann springen aus einem LKW und stellen Schilder für eine Ersatzhaltestelle auf.
Das Alles ist sehr unösterreichisch. Das Alles ist aber völlig normal am Morgen.
Windvogel
Freitag, 03. September 2010Handschuh
Freitag, 03. September 2010Mein Krampf
Freitag, 03. September 2010Wenn Sarrazin jetzt von der Last seiner Ämter befreit ist, hat er Zeit, sich seinem einträglichen Hobby, Aufmerksamkeit erregen, widmen und weitere Bücher in schlechtem Deutsch schreiben. Ich schlage als Titel für sein neues, lektoratfreies Buch ‘Mein Krampf’ vor.
Dieser Abend
Donnerstag, 02. September 2010Eine milde Nacht da draußen. Naja, eine Jacke braucht’s schon. Doch damit kann man draußen sitzen. Für Raucher nicht ohne Belang.
Oberkasseler Brücke
Donnerstag, 02. September 2010Landesregierung NRW
Donnerstag, 02. September 2010Kaimauer
Donnerstag, 02. September 2010Lüftungsschächte
Donnerstag, 02. September 2010Speicher und Silos im Düsseldorfer Hafen
Donnerstag, 02. September 2010Hafeneinfahrt
Donnerstag, 02. September 2010Im Hafen
Donnerstag, 02. September 2010Weitere Ölplattform explodiert
Donnerstag, 02. September 20103D
Donnerstag, 02. September 2010Als vor ca. 50 Jahren der Stereoton eingeführt wurde, traf er auf zwei bereits vorhandene Ohren. Für das 3D Fernsehen jetzt braucht man eine Brille. Das macht trotz der 2 Augen, die man so hat, einen Unterschied.
Einen schönen Tag jetzt
Donnerstag, 02. September 2010Biodiversität
Donnerstag, 02. September 2010Biodiversität ist Thema. Da höre ich mit triumphierendem Unterton: „Die Biodiversität ist in Städten wesentlich größer als auf dem platten Land“ und die unterschwellige Behauptung, dass Städte, so wie sie sind, eher dem Ideal einer gesunden Umwelt entsprechen als die ach so gesunde ‚freie’ Natur.
Dass Städte eine hohe Biodiversität aufweisen ist richtig. Zu vergleichen ist diese mit extremen Situationen in unwirtlichen Gebirgen, wo vor einem Felsbrocken eine stark von der Vegetation hinter dem Felsbrocken abweichende Vegetation zu finden ist. Hier, im Grenzbereich dessen, was überhaupt Leben tragen kann, spielt das Klein-Klein eine wesentliche Rolle. Man spricht dabei u.a. vom Kleinklima und das kann vor dem Felsbrocken recht verschieden von dem hinter dem Felsbrocken sein. Jede Senke neigt dazu humose Stoffe einzufangen, und so Pflanzen die Möglichkeit zu bieten, Wurzeln zu schlagen. Bei der Betrachtung der Situationen vor und hinter dem Felsbrocken spielen Hauptwindrichtung, Taupunkt, Niederschläge, deren Abfließen und deren Speicherung, Sonneneinstrahlung und damit verbunden Wärmespeicherung durch den Felsbrocken und Vieles mehr eine Rolle.
Wenn man z.B. in den Karstgebirgen des Balkans umherstreift, wird man auf einem einzigen Quadratmeter manchmal 50 verschiedene Pflanzen ausmachen können, während im deutschen Wald vielleicht ur eine einzige Pflanze oder Pflanzenart ihren Platz findet. Dem entsprechend wird man im Karstgebirge eine größere Vielfalt an Tieren vorfinden als im besungenen deutschen Wald.
Ist deshalb die Vegetation des Karstgebirges wertvoller als die bewaldeter Landschaft in Deutschland? Es ist doch eher so, dass jede Region natürlicher und damit auch optimaler Weise jene Vegetation und damit verbunden auch Fauna trägt, die ihr gemäß ist. Das Karstgebirge des Balkans mag Käfern und Insekten variantenreiche Lebensmöglichkeiten bieten, für den Menschen stellt es sehr ungünstige Lebensbedingungen dar.
Denken wir in unserer Landschaft die Städte weg, dann sähen wir üppige, grüne Wälder mit einem sehr hohem Umsatz, seien das CO2-Bindung, Wasserhaltung und Verdunstung, ein enormes Herstellen organischer Substanz und einer Vielfalt an Lebewesen einschl. des Menschen, die sich vollgültig von dem ernähren, was der Wald zu bieten hat. Hier geht es nicht um ein ‚Zurück auf die Bäume’, doch ist es notwendig zu wissen, in einer wie gestalteten Umgebung wir uns bewegen. Die Lebensbedingungen für uns Menschen wären sehr gut.
Die hämisch vorgehaltene Biodiversität der Städte entspricht eher den für uns unwirtlichen Gebirgen oder Geröllfeldern und Steinwüsten. Biodiversität für sich genommen ist also kein Kriterium für unser Wohlbefinden. Nebenbei bemerkt: In den artenarmen Waldgebieten unserer Lebensräume spielt sich eine hohe Biodiversität in den Böden ab. Leben umfasst auch Bakterien und andere Kleinstlebewesen.
Wer meine Beiträge verfolgt, kann sehen, dass ich nahezu jeden Grashalm feiere, der aus einer Mauerspalte wächst, und dass ich meine Freude an der Verschiedenartigkeit und Vielfalt der in der Stadt vorkommenden Pflanzen habe. Es ist also nicht so, dass ich die Stadt ablehne. Ich wende mich hier lediglich gegen Tendenzen, die jetzt im Jahr der Biodiversität die aktuelle Situation in den Städten mit dem Aufzeigen hoher Biodiversität verherrlichen und damit verhindern, dass Maßnahmen getroffen werden, die unsere Städte lebenswerter machen. Das aber ist dringend notwendig. Wenn im Sommer in manchen Stadtteilen oder auch nur manchen Straßen der Taupunkt nicht mehr erreicht wird, bedeutet das das Sterben jeglicher Vegetation und macht uns das Leben dort sehr, sehr schwer. Wir werden krank. Das ist nur ein Beispiel, welches u.a. mit dem Pflanzen von ein paar Bäumen behoben werden kann, wobei ich nicht jene Übung meine, zu Quadern geschnittene Krüppel zu setzen oder solche meist auf Säulenform oder Schmalwuchs getrimmten Züchtungen vermeintlich dekorativ und Platz sparend einzusetzen. Das müssen schon frei wachsende und auch ausladende Bäume sein. Ein paar Bäume alleine machen zwar die Städte noch nicht zum Wohlfühlparadies, helfen aber lokal enorm. Hinzukommen müssen begrünte und möglichst frei wachsende Grünflächen, die miteinander verbunden sind. Das wissen Städtebauer und Gartenämter. Wir sollten dort mehr Druck machen und weniger jeden kleinen Tümpel, so nützlich er sein mag, den wir anlegen, gleich als Biotop feiern sondern wirklich durchgreifende Maßnahmen fordern und der Versiegelung von immer mehr und immer größerer Flächen entgegenwirken.
Goldene Knospe
Donnerstag, 02. September 2010Wolkenpilz
Mittwoch, 01. September 2010Die Demo
Mittwoch, 01. September 2010Umsonst und draußen
Mittwoch, 01. September 2010Filmmuseum zeigt Reihe Architektur und Film
Mittwoch, 01. September 2010Eine Reihe mit dem Titel Architektur und Film präsentiert das Filmmuseum vom 8. bis 29. September in seinem Haus an der Schulstraße 4. Ermöglicht wird dies durch eine Kooperation der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen mit dem Filmmuseum der Landeshauptstadt.
Für den Dokumentarfilm Sketches of Frank Gehry begleitete der Regisseur Sydney Pollack den Star-Architekten Frank O. Gehry fünf Jahre lang mit der Kamera. Seine Aufnahmen fügte Pollack zu einem unkonventionellen und amüsanten Portrait zusammen. Gezeigt wird der Film zum Auftakt am Mittwoch, 8. September, 20 Uhr.
Der Film Fountainhead ist eng an die Biografie des legendären amerikanischen Architekten Frank Lloyd Wright (1857-1959) angelehnt. Wright war ein früher Verfechter einer organischen Bauweise, die Elemente der Kunst, der Natur und der menschlichen Lebenswelten kombiniert. DerStreifen läuft am Mittwoch, 15. September, 20 Uhr.
Entsetzt muss Architekt Doug Roberts in dem 1974 gedrehten Film ”Flammendes Inferno” mit ansehen, wie sein neuestes Bauwerk einer Brandkatastrophe zum Opfer fällt. Gemeinsam mit der Feuerwehr übernimmt er die Koordination der Rettungsarbeiten. “Flammendes Inferno” flimmert am Mittwoch, 22. September, 20 Uhr über die Leinwand.
In “Der Bauch des Architekten” soll der erfolgreiche Bauplaner Stourley Kracklite eine Ausstellung über seinen Kollegen und Visionär Etienne-Louis Boullée (1728-1799) organisieren. Doch die Veranstalter teilen seine Vision der Ausstellung nicht, und es kommt zum Eklat.
Legendäre Architekten und brennende Hochhäuser”Der Bauch des Architekten” startet am Mittwoch, 29. September, 20 Uhr. Alle Filme beginnen mit einer Einführung. Im Anschluss an die Vorführung lädt die Architektenkammer NRW zu einem kleinen Umtrunk mit Imbiss im Foyer des Kinos ein. Der Eintrittspreis beträgt 4,50 Euro auf allen Plätzen. Besucher, die auf Nummer Sicher gehen wollen, sollten sich Karten rechtzeitig unter Telefon 89-92232 reservieren.

























