Archiv fü 29. Juli 2010
Bushaltestelle Heinrichstraße
Donnerstag, 29. Juli 2010Mercedes-Niederlassung Düsseldorf
Donnerstag, 29. Juli 2010Auch sportliche Schuhe gibt es in rentnerbeige
Donnerstag, 29. Juli 2010Unterm Tausendfüßler
Donnerstag, 29. Juli 2010Feierabend am Früchtepavillon
Donnerstag, 29. Juli 2010“Wenn wir deren Kleidung überziehen, sehen wir doch fast so aus wie diese Erdlinge.”
Donnerstag, 29. Juli 2010Mode sagt: “Winter”
Donnerstag, 29. Juli 2010Hard Edge
Donnerstag, 29. Juli 2010grins
Donnerstag, 29. Juli 2010Auf der Rolle
Donnerstag, 29. Juli 2010Wilhelm Marx Haus – Innenhof
Donnerstag, 29. Juli 2010Leerstand
Donnerstag, 29. Juli 2010Eine Wand im Marktcafé
Donnerstag, 29. Juli 2010Tomaten
Donnerstag, 29. Juli 2010Da gibt es was zu naschen
Donnerstag, 29. Juli 2010Der Markt und die Feuerwehr
Donnerstag, 29. Juli 2010Als ich gestern auf dem Markt war, kam zu beiden Seiten des Marktplatzes mit lautem Tatütata und Blaulicht die Feuerwehr angefahren. Den Wagen entsprangen sofort etliche Feuerwehrleute in voller Feuerwehrmontur.
Rief die eine Marktfrau zu der Marktfrau an dem Stand gegenüber: „Bertha, hasse was zu heiß jekocht?“
„Nö, Gerda. Häst Du dat Taxi jerufen?“
Schaltet sich die dritte vom Stand nebenan ein: „Och, dat Gerda wollte nur mal wieder en paar stramme Jungs sehen.“
Die Feuerwehr war nach 10 Minuten wieder verschwunden. Einen Grund für ihr Erscheinen konnte ich nicht feststellen. Gebrannt hat es nirgends.
Packesel
Donnerstag, 29. Juli 2010700 Biersorten und die Sprachgrenze
Donnerstag, 29. Juli 2010Benrath ist ein Vorort Düsseldorfs mit einer gewissen Eigenständigkeit. Dort ereignet sich dieses Wochenende, von Freitag bis einschl. Sonntag, die Bierbörse. ein etwas unglücklicher Ausdruck für die öffentliche an unzähligen Bierständen getätigte Präsentation auch abenteuerlicher Biere. Da gibt es neben grundehrlichen deutschen Bieren, seien sie nun unter- oder obergärig, viele eben nicht nur reine Gerstensäfte, die nicht dem deutschen Reinheitsgebot unterliegen. Nur eine Geschmacksrichtung fehlt, das Kölsch.
Das werde abgelehnt, das tränke Niemand, sagt der Veranstalter. In dieser Hinsicht ist die Benrather Veranstaltung rigider als die Praxis in Düsseldorf generell. Man kann allerdings Verständnis dafür aufbringen, wenn man sich bewusst macht, dass Benrath eine Grenzgemeinde ist. Südlich Benraths verläuft die Benrather Linie, jene Sprachgrenze, die nicht nur die Düsseldorfer und die Kölner Sprache voneinander trennt sondern eine Sprachgrenze für ganz Deutschland darstellt. Somit handelt es sich hier unmittelbar um eine Grenze zu einem anderen Sprach- und Kulturraum und wie das nun mal so ist, achtet man an solchen Grenzen besonders auf Abgrenzungen. Wo käme man hin, wenn man zugeben wollte, dass es hier wie anderswo auch um einen fließenden Übergang handelt. Köln beginnt so gesehen direkt hinter Benrath. Da kann es schon mal passieren, dass sich Aversionen verdichten, auch wenn dort kein Tunnel und keine Grenzposten den Übergang erschweren.


















