Absolutes Rauchverbot

Naja, so absolut ist es nicht. Es trifft vor allem Kneipen und die auch nur in den Innenräumen. Auf Außenterrassen darf nach wie vor geraucht werden. Ämter haben kaum mal eine Außenterrasse. Aber dort lässt man sich auch nicht Genuss erwartend nieder.

Es gibt zwar keinen Gott, aber einen Rauchergott können wir uns schon vorstellen. Das umso eher, als Götter, wie wir wissen, Ausgeburten unserer Vorstellung sind und immer dort auftauchen, wo wir das Wort Schicksal vermeiden wollen und zudem die Beschränktheit unserer Vorstellungskraft hinter Allem einen lenkenden Geist fordert, als sei das Dasein machbar.

Bedienen wir uns also der Hilfsvokabel Rauchergott, dann erkennen wir, dass dieser das ‚absolute’ Rauchverbot just jetzt eingeführt hat, zu einer Zeit, wo die Erderwärmung es uns erlaubt, einen Großteil unseres bewegten Lebens im Freien zu verbringen. Somit bleibt der übergeordnete Sinn und Zweck des Rauchens erhalten. Krebs und Impotenz sind laut der Aufschrift auf den Tabakpackungen die häufigsten Folgen des Rauchens. Eine Wohltat an der Menschheit, wirkt sie doch der Überbevölkerung entgegen.

Wer sich verantwortungsvoll zeigt, raucht. Da lässt sich der rauchende Gutmensch durch nichts von abhalten. Und das ist gut so. 

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