Asse

Wenn es ums Überleben geht, kommt ein gewisser Sarkasmus auf. So dürfte der Rheinländer hoffen, dass bei der Bergung der Fässer in Asse Westwind herrscht.

Die Situation erinnert ein wenig an Tschernobyl. Vielleicht entsteht dort ja ein Gebiet, das so kontaminiert ist, dass das Betreten verboten ist. In hunderttausend Jahren ließe sich das dann als Naturschutzgebiet mit dann seltenen Pflanzen und Tieren ausweisen. Ein Gebiet der Begierde künftiger Paläontologen. Bei Westwind dehnte sich das dann mehr in Richtung Osten aus. Bei Ostwind können auch wir betroffen sein. Dann wär’ das nichts mit der Gastfreundschaft der Rheinländer,

die selbstverständlich die Aussiedler aus der Region Salzgitter aufnähmen. Dann wäre der Rheinländer selbst auf die Gastfreundschaft anderer Landsleute angewiesen.

Das ist so nah und es lässt sich nicht einfach beiseite schieben. Da hilft nicht mal  die Intonation von Karnevalsliedern.

Hoffen wir also auf Westwind. Berlin kann ruhig zur Heide mutieren. Naturfreunde werden mit Faszination beobachten, wie Gebäude von der Flora zurückerobert werden und welche Vertreter der Fauna sukzessive das Terrain erobern. Ich kann heute schon voraussagen, dass es einen zeitlichen Abschnitt mit einer auffallenden Vermehrung des Steinmarders geben wird. Und wenn der erste Hirsch auf dem Alexanderplatz röhrt, ist die Idylle komplett.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.