Jetzt scheint die Sonne,

als sei nichts gewesen. Da geht man doch mal raus. Naja, nicht weit. Aber auch in der Nähe beleuchtet die Sonne Dieses und Jenes. Nehmen wir nur mal die arg vom Frost gebeutelten Löwenmäulchen. Einige Triebe haben den Frost nicht überlebt.

Andere hingegen erfreuen sich grüner Lebendigkeit.

Antirrhinum majus- Plantaginaceae

Wäre ich ein Forscher, könnte ich dem nachgehen und versuchen herauszufinden, weshalb einige Triebe der gleichen Pflanze jetzt trocken und tot mit hängenden Blättern daherkommen und andere Triebe sich des offensichtlich vollen Lebens erfreuen.

So aber bleibe ich dabei, die Tatsache als solche lediglich festzustellen und hier sichtbar zu machen. Im nachmittäglichen Sonnenschein.

Das große Löwenmaul ist im Mittelmeergebiet beheimatet. Bei uns wird das Löwenmäulchen seit dem 15. Jahrhundert als Zierpflanze und Schnittblume kultiviert. Es gilt als einjährig. Letzteres scheint nicht zutreffend zu sein. Es sieht ganz danach aus, dass einige der Pflanzen die minus 10°C, die hier herrschten, überlebt haben und bald wieder in allen Farben ‚maulen’. „Löw, Löw“

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