Nachmittag – 15.Mai 2017

Milchig blauer Himmel. Einige Wolken wie Wattebäusche, welche die Strahlung der Sonne kaum davon abhalten, bis zu uns durchzudringen. In großer Höhe jetzt ein Feld Schäfchenwolken. Hin und wieder zeichnet ein Jet eine gerade weiße Linie ins Blau. Das ist nichts von Dauer. So was schleckt die Sonnenglut schnell weg. So schnell, dass der Wind dort oben keine Gelegenheit bekommt, die Linie aufzuwirbeln oder in die Breite zu verwehen. Hier unten herrschen 28,5°C. Ein wenig Wind, der gerade mal zarte Blätter und ganz filigran dünne Zweige bewegt. Noch weiter unten. Schimpfende Eltern und schreiende Kinder, ein Lärm, der das Geräusch abrollender Reifen, die ihre Profilnoppen auf das Pflaster peitschen, bei weitem übertönt. Nur die gelegentlich vorbeilärmende Straßenbahn, Eisen auf Eisen, kann da mithalten.

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