Neu

Ist nur neu, was allgemein und absolut neu ist? Reicht es nicht, wenn etwas für mich neu ist. Um Entdeckerfreude zu erleben, scheint Letzteres zu reichen.

Die Frage ist: „Reicht das?“ Ich meine: „Schon“ Also hat der Dumme in Sinne des Unwissenden die größere Chance, ein erfülltes Leben zu leben?

Dem steht entgegen, dass je mehr man weiß und je mehr man erlebt hat, das Neue an Gehalt zunimmt. Es scheint da eine Gradation des Neuen zu geben. Neues will auch verarbeitet werden. Und diese Verarbeitung kann sehr komplex sein. Ist Komplexität wiederum ein Kriterium dafür, was uns neugierig macht und schließlich unser Leben bereichert? So eine Seligkeit, im Meer der unendlichen Möglichkeiten zu baden?

Man hört normalerweise nicht auf, neugierig zu sein und alles, was einem begegnet zu erforschen. Mit dem, was man weiß, zufrieden zu sein und sich genüsslich auf dem Sofa breit zu machen, ist doch öde. Auch sich für die Erfahrung anderer nicht zu interessieren, ist doch eher blöd.

Niemand weiß, was richtig oder falsch, oder gesund oder ungesund ist. (außer einigen Ärzten und der pharmazeutischen Industrie und anderen Unverantwortlichen und der Liga der Ratgeber, die eben damit eine Menge Geld verdienen) Schon sind wir bei einer neuen Frage. Was ist Geld? So geht das. Und diese Frage kann man zu verschiedenen Zeiten stellen und wird sehr unterschiedliche Antworten finden. Noch so ein Ding! In welches Umfeld stellen wir eine Frage.

Bleiben wir beim Geld. Es scheint attraktiv zu sein. Nahezu jeder ist darauf angewiesen. Das zumindest in unserer Gesellschaft. Was ist Gesellschaft?

Oh, da gibt es ja noch so eine Erscheinung, die sich selbstdisziplinierend meint zu wissen, was richtig und was falsch ist. Die politischen Parteien. Wie das Wort schon sagt, kann es sich hier jedoch nur um Teilaspekte des Richtigen oder Falschen handeln. Es läge also an, dass diese Parteien sich gegenseitig befragten und zusammen nach der besten Lösung suchten. Das Gegenteil ist der Fall. Parteien scheinen somit a priori zumindest komisch zu sein. Ich brauche jetzt wohl kaum auf Söder und Seehofer zu verweisen.
Solche Scharmützel machen mich nicht neugierig und ich verwende keine Sekunde darauf, diesen Problemfall zu erkunden.

Das Wesen der Pilze hingegen ist mir schleierhaft. Da reicht es nicht, die verschiedenen Erscheinungsformen einordnen und benennen zu können. Pilze sind mir einfach ein Rätsel und ich weiß nicht einmal, auf welche Weise ich sie mir möglicher Weise erklären kann. Ich kann sie nur beobachten und staunen. Ich meine aber zu wissen, dass wir ohne sie nicht leben könnten. Alleine die Symbiose in Form einer Mykorrhiza bei der Mehrzahl der Pflanzen zeigt das auf.

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