Nomenklatur

„Umbenennung zur Spree-Eiche“
Mitte der 1990er Jahre beschlossen der Berliner Senat sowie der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl, im neuen Berliner Regierungsviertel einige hundert Bäume zu pflanzen. Dabei entschied man sich für die Eichen-Art Quercus palustris. Das erste Exemplar dieser Bäume wurde am 27. März 2000 in der Paul-Löbe-Allee (Nähe Reichstag) gepflanzt.
Da man allerdings befürchtete, die Tatsache, dass der Regierungssitz von Sumpf-Eichen umgeben ist, könne zu unliebsamen Wortspielen führen, benannte man diese Art kurzerhand um. Die nahegelegene Spree lieh den Bäumen den neuen Namen „Spree-Eiche“. Verschiedene Quellen widersprechen einander allerdings in der Frage, wer diese Benennung veranlasst habe: Die Berliner Senatsverwaltung, Helmut Kohl oder der Pflanzer des ersten Baumes, Wolfgang Thierse (Bundestagspräsident im Jahre 2000), während Letzterer die erste Variante bestätigte.[3][4]
Inzwischen übernahmen auch einige Baumschulen und Gärtnereien als zusätzliche Bezeichnung der Sumpfeiche den Namen „Spree-Eiche“.
© wikipedia

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