Sonnenuntergang

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Ich bin unschuldig. Ja, das ist kitschig. Aber das ist, wenn Kitsch schön ist. Stille. Mal ein Gluckern am Kopf der Kribbe (Kribben im Fluss sind das, was Buhnen an der See sind). Und ganz überraschend und selten ein schütteres Flöten einer Amsel. Der leiseste Wind macht keine Geräusche. Zumindest nicht unmittelbar in den kahlen Zweigen. Nur der Mensch äußert sich ob des Luftzugs mit diesem zittrigen, wie geflüsterten Schlottergeräusch, welches das aneinander Schubbeln der Goretex-Kleidung, oder wie das heißt, erzeugt.

Also kurz und gut, umgeben von einer großartigen Ruhe, das ewige Strömen des Rheins, das Wasser im Spektrum des Lichts der untergehenden Sonne changierend im Blick ist das Schauspiel, das sich einem da ganz ohne Bezahlung bietet, dieses so farbig schillernde Verschwinden der Sonne unter den Horizont einfach erhaben. Ist so. Kann man nichts machen. Da schrei ich doch nicht: „Scheiße!“ 

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Ein Kommentar zu Sonnenuntergang

  1. karin sagt:

    ach, da wär ich gern dabei gewesen

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