Starker Vertrauensverlust in die Demokratie

lautet die Schlagzeile in vielen Zeitungen. So wird es auch von den Befragten mehrheitlich formuliert. Aber meinen sie das?

Eine andere Formulierung spricht von mangelndem Vertrauen in das System. Ich nehme an, das trifft es besser. Ich bin überzeugt davon, dass diejenigen, die sich von der aktuellen Politik abwenden und unter anderem nicht wählen gehen wollen, nicht der Demokratie misstrauen sondern diese nicht vorfinden.

Alle Parameter stehen auf Abschaffen der Demokratie und Einführung eines Überwachungsstaats. Da das aber von den daran drehenden Politikern nicht so offen gesagt werden kann, sieht man sich windende Herrschaften, die so geduldig wie verblödet an ihren Pöstchen basteln und ihre eigentliche Aufgabe weit verfehlen.

Was wir brauchen ist gerade Demokratie, den Bürger, der sich einsetzen kann. 

Dass das jetzt noch einmal durch eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung bestätigt wird, sollte die Politiker aufrütteln. Aber da ist nichts zu hoffen. Das System hat sich dermaßen eingerichtet, dass es erstarrt ist. Nur ein radikaler Neuanfang kann da helfen.

Das ist der Weg aber auch die Gefahr. Enttäuschte laufen gerne extremen Versprechungen und radikalen Umstürzlern in die Arme. 

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