Am Anfang war

Wir stehen am Anfang eines neuen Jahres. Noch ist nicht besonders viel geschehen. Zeit sich mal ein wenig umzuschauen. Da begegnet uns die Ahnung, dass wir vor der Wahrnehmung eines großen Umbruchs stehen. Manchem macht das Angst, und er sucht sein Heil in scheinbar besseren Zeiten, Zeiten, die in unserer Erinnerung als stabiler wahrgenommen werden.
Schauen wir also mal deutlich zurück. Schon stellen wir fest, dass das mit der Stabilität nicht weit her war. Gut, Manches ging langsamer.

Heute können wir der Entwicklung kaum folgen. Und die kommt mit Brausen und lässt sich nicht aufhalten, egal ob wir das wollen oder nicht. Das ist der Moment, um inne zu halten und zu bedenken, was uns da möglicherweise blüht. Erst das Vergegenwärtigen ganz großer Zeiträume verdeutlicht uns die Zwanghaftigkeit der Veränderungen und lässt uns wahrnehmen, dass es eher die teilweise artifiziellen Mittel und Hilfswerkzeuge sind, die uns eine Beschleunigung vorgaukeln. Das Wesentliche geht seinen ebenso gemächlichen wie unausweichlichen Gang.

Ich wünsche einen säuselnden Abend.

Über Richard Gleim

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