Amflora

Heute wird auf einem Versuchsfeld die genmanipulierte Kartoffel der Sorte „Amflora“ ausgebracht. Sie soll ausschließlich industriell verwertet werden. Der gegenüber normalen Kartoffeln erhöhte Gehalt an Stärke macht sie dafür geeignet.

Dieser beträgt nicht 12 -13% wie bei der normalen Kartoffel sondern 20%. Das ist zwar recht viel, aber lässt sich auch mit herkömmlichen Zuchtmethoden ohne Weiteres erreichen. Warum dann aber Genmanipulation?

Die Lösung wurde in einem Beitrag im ZDF- Morgenmagazin lapidar fallen gelassen. Zur Kennzeichnung der Kartoffen, auf dass sie erkannt und nicht verwechselt werde, hat man ihr ein paar Gene eingesetzt, die diese Kartoffel resistent gegen – nein, nicht Schädlinge – sondern gegen Antibiotika macht. Ich wiederhole: resistent gegen Antibiotika. Das Riesenproblem, welches die Medizin hat, nämlich dass etliche Krankheitserreger auf Antibiotika nicht mehr ansprechen sondern resistent geworden sind, wir hier bewusst eingesetzt. In einem weiteren Nebensatz wird berichtet, dass man überlegt, die Kartoffel auch an Tiere zu verfüttern.

Irgendwas läuft hier aus dem Ruder. Da sollte ein Gesundheitsminister die offiziellen Mitteilungen der BASF über ihre Kartoffel beiseite legen und noch mal genau hinschauen. Es könnte immerhin sein, dass hier eine Riesenschweinerei passiert und möglicherweise sogar eine irreversible. Oder reicht es, wenn die Kartoffel so sicher ist wie die Renten? 

Das mit der Kennzeichnung ist natürlich vorgeschobener Bullshit. Aber was hat die BASF wirklich vor?

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