Glühbirnen – Energie“spar“lampen

Ich mag es gerne hell. Das bedeutet, dass ich Lampen mit höherer Leistung und damit auch höherem Stromverbrauch vorziehe. Da bietet sich bei den „Spar“lampen die 20 Watt Variante an. Da ich auch noch ein möglichst ‚natürliches’ Farbspektrum bevorzuge, nehme ich sog. Tageslichtlampen. Dann sollen es Lampen sein, die für Gasentladungslampen ganz untypisch das Ein- und Ausschalten gut vertragen, also über einen elektronischen Starter verfügen. Habe ich mit viel Mühe ein Geschäft gefunden, das solche Lampen anbietet, dann kommt der Ärger. Die Lampen kosten über 20,00 Euro. Da braucht es schon viel Brenndauer, um das wieder reinzuwirtschaften. Hinzu kommt, dass die Leistung und die Farbtemperatur solch einer Lampe mit dem Alter abnehmen.

Und was muss ich demnächst für die Opalglühlampen für meinen Vergrößerer bezahlen? Gibt es die dann überhaupt noch?

Das Alles ließe sich ertragen, wenn es auf Freiwilligkeit beruhte. Das Verbot herkömmlicher Glühbirnen ist ein Verfahren, das mich ärgert. Genau so gut könnte man Autos verbieten. Schließlich verpesten sie die Luft und verbrennen ziemlich uneffektiv und sinnlos wertvolles Öl, aus dem man wirklich Besseres machen kann. 

Die Zahlen, die uns heute präsentiert werden, um das Verbot schmackhaft zu machen, sind Augenwischerei. Die Lampen sind teuer, wenn sie gut sind und halten weniger lange, als es die Angaben versprechen. Die Lücken im Spektrum und den Elektrosmog lassen wir hier mal ganz außen vor.

Etwas rigoros zu verbieten ist selten sinnvoll. Sinnvoll ist allemal, jemanden vom Besseren zu überzeugen. Dazu aber muss die Alternative wirklich besser, praktikabel und finanzierbar sein. Da muss noch eine Menge getan werden. Vielleicht bringen es die LED-Leuchten oder eine Kombination verschiedener Leuchten. Oder Lichttapete? 

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