Homo exceptionalis karnevalensis

Merkwürdige Gestalten bevölkern die Straße. Sie haben einen mehr oder weniger aufrechten Gang und gehen auf zwei Beinen, sind also den Hominiden zuzurechnen. Doch die genaue Bestimmung fällt schwer. Google gibt dort keine Auskunft. Doch in meinem verstaubten Bücherregal fand ich eine als wissenschaftlich apostrophierte Veröffentlichung, die allerdings als umstritten gilt, ist sie doch in einer für wissenschaftliche Veröffentlichungen ungewöhnlichen Sprache verfasst. In einem rheinischen Dialekt.

Dort findet sich eine Beschreibung, die mit den Gestalten da draußen übereinzustimmen scheint. Sie werden einer kaum bekannten Species zugeordnet, dem Homo exceptionalis karnevalensis. Sie sollen nur an bestimmten Tagen in Erscheinung treten und ansonsten als Homo sapiens sapiens getarnt ein nahezu menschenwürdiges Leben führen. Eine Fußnote vermutet dazu, dass es auch Lebensformen vorkommen, die nicht dem Homo sapiens sapiens zuzuordnen sind. Diese werden als Homo insapiens politikensis beschrieben.

Wie dem auch sei und wie wissenschaftlich haltbar die Aussagen dieser alten Schwarte sein mögen, wundersam sind diese Gestalten schon. Es scheint keine Gefahr von ihnen auszugehen. Somit können wir ihnen in friedlicher Koexistenz begegnen.

Über Richard Gleim

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