Joachim Erwin Brücke

Die Flughafenbrücke soll nach dem selbstherrlichen OB Joachim Erwin umbenannt werden. So wünschen es einige CDUler.

Angesichts der Form der Amtsführung des letzten Oberbürgermeisters wäre das ungeheuerlich. Eine Stadt kann sich doch nicht auf diese Weise mit einem mit der Hilfe einer brutalen, nahezu alle Gesetze und Umgangsforen missachtenden Vorzimmerdame regierenden Popanz gemein machen. Inhaltlich aber vor allem formal war dieser Mann eine Katastrophe.  Dann nennen wir die Arena doch auch gleich Joachim-Erwin-Arena. Schließlich hat er sie zu seinem Ruhm in den Lohauser Sand gesetzt.  Er hat das Stadttor an US-amerikanische Investoren verkauft, warum also das Gebäude nicht gleich Joachim-Erwin-Tor nennen? Auch die Schienen der Rheinbahn gehören dank Erwin amerikanischen Investoren. Also Joachim-Erwin-Schienennetzwerk. Die St. Lambertus Basilika wurde nicht verkauft. Das ist doch sicher auch ein Verdienst des verstorbenen OBs. Also heißt die Kirche bald Joachim-Erwin-Basilika. Katholisch war er ja. Das Sankt verliert sie dann zwar. Das vor den Namen Joachim Erwin zu setzen, wäre dann doch allzu geschmacklos. Aber wer weiß? Wenn der Bischoff ordentlich bestochen wird? Der Papst ist doch Deutscher! Den Jan-Wellem-Platz, um dessen Verschwinden sich Joachim Erwin besonders verdient gemacht hat, kann man in Joachim-Erwin-Graben umbenennen, empfiehlt ein Bürger. Peter Schmitz schlägt vor, Düsseldorf gleich insgesamt in Erwindorf umzubenennen. Er geht am weitesten. Aber er macht es deutlich.

Es ist erstaunlich, wie groß die Anhängerschaft nahezu despotisch Regierender ist. Viel zu Viele wollen immer noch gesagt bekommen, was sie wann tun sollen. Sie fühlen sich wohl in der Rolle der Speichellecker.  

Gibt es in Hassels nicht noch einen Weg innerhalb eines fahnengeschmückten Kleingartenvereins christlich demokratischer Gesinnung, der noch nicht benannt ist? Das wäre mein Vorschlag.  

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