Karin Kortmann

Ich will hier nicht unterschlagen, dass Karin Kortmann mir nun endlich auf meine Anfrage geantwortet hat.

Es ging um den von ihr plakatierten Satz:

„Wir an Rhein und Ruhr halten zusammen.“ 

Sie spricht mich kurz persönlich an und schickt mir ein Flugblatt als pdf.

Damit will ich aber hier niemanden langweilen. Die üblichen Politikerplattitüden. Bis auf eine gute Zusammenarbeit beim Neuss-Düsseldorfer Hafen nichts Konkretes.

Was mich besonders interessierte und weshalb ich der Dame eine e-mail geschickt hatte, war mehr über ihre Vorstellung von Düsseldorf und dem Ruhrgebiet zu erfahren. Schließlich ist das ein bereits existenter und immer mehr zusammenwachsender Wirtschafts- und Kulturraum, wobei schwer zu sagen ist, wo Henne und Ei zu finden sind. Die Wirtschaftsunternehmen lassen sich dort nieder, wo das kulturelle Angebot groß ist (> der Sog Berlins) und die Kultur folgt dem Geld, welches die Wirtschaft erarbeitet.   

Doch das Ruhrgebiet kommt in der Antwort der Kandidatin der SPD für den Oberbürgermeisterposten schlichtweg nicht vor. Eine Rhein-Ruhrcity, die sich abzeichnet und das nicht nur am Horizont, ist ihr fremd.

Der oben zitierte Satz müsste um den Begriff „Ruhr“ gekürzt werden. Leider. 

So eine Frage hätte ich dem Kandidaten der CDU erst gar nicht gestellt. Alles was von dem, das er sagt, bis zu mir vordringt, verweist darauf, dass er derart im Düsseldorfer ‚Brauchtum’ sprich Klüngel aufzugehen scheint, dass ich ihm einen Gedanken über diese (seine) Grenzen hinaus erst gar nicht zutraue.

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