Kastanienallee

Dieses Astknie eines Rosskastanienbaums finden wir an dieser Kastanienallee neben dem Lauf der nördlichen Düssel.

kastanienknie4.jpg 

Aesculus hippocastanum – Sapindaceae

kastanien-dussel-altenbrgstr.jpg

 

altenbergstrase.jpg 

Altenbergstraße – Düsseldorf-Grafenberg

Wenn man den Weg verlässt und auf dem Gras am Düsselrand herumspaziert, sollte man sich mit einer Kopfbedeckung schützen. Dort prasselt es momentan Kastanien. Die bestachelten Kapselschalen springen beim Aufprall gleich auf und entlassen die braunen, glänzenden Früchte, die oft noch wenigstens einmal hoch hüpfen. Gut, das sind keine Kokosnüsse, aber 10 Meter freier Fall machen auch eine Kastanie zu einem energiereichen Geschoss.

kastanienschalen.jpg 

Die Rosskastanie ist der Baum der bayrischen Biergärten. Der Baum wurzelt sehr flach und wurde über den Bierkellern der Brauereien angepflanzt, weil sie Schatten werfend halfen, diese Keller kühl zu halten. Das sollte an einem Tag wie heute nicht unerwähnt bleiben. 

Schauen wir auf Düsseldorf, so fällt uns die Kastanienalle ein, die nach dem Pferdeäpfelattentat 1848 auf König Wilhelm IV in Königsallee umbenannt wurde, um den König wieder günstig zu stimmen. Die Aversion gegen das Preussentum blieb dem Rheinländer allerdings erhalten.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.