Kfz-Steuer

Die neue Kfz-Steuer ist kein Kompromiss sondern das Beharren auf dem Status Quo. Selbst wenn es nur darum ginge, den CO2- und Feinstaub-Ausstoß zu verringern, ist dieses Regulativ verfehlt.

Es heißt, die kleinen, verbrauchsarmen Wagen würden bevorzugt. Das stimmt nur bedingt. Bei den Großen ändert sich so wenig, dass es dem Halter dieser Fahrzeuge nur ein müdes Lächeln kostet.

Eine drastische Erhöhung der Steuern auf Kraftstoffe wäre der Hebel, um gegen CO2- und Feinstaubemissionen vorzugehen und das sinnlose und stumpfsinnige, einfache Verbrennen von wertvollem Öl könnte als solches erkannt und eingedämmt werden.

Aber auch das wäre nur Kosmetik. Der Individualverkehr auch in Ballungsgebieten und in den Städten mit ölbetriebenen Vehikeln lässt sich nicht aufrechterhalten. Das ist denen, die für diese kosmetischen Maßnahmen verantwortlich sind, bewusst. Doch sie scheuen, das der Vergangenheit angehörende Prinzip Auto als Vergangenheit zu sehen. Es wird blind und zäh an etwas festgehalten, dessen naher Tod evident ist.

Da ist etwas im Gange, das man mit dem Niedergang der deutschen Kameraindustrie vergleichen kann. Einst führend in der Welt dauerte es nur knapp ein Jahrzehnt bis die Japaner den Markt übernommen hatten und dann die digitale Revolution des Fotomarktes einleiteten.

Die Zeit ist gekommen, der Situation angemessene Systeme zu entwickeln, die uns auch als Individuum und nicht nur als Masse inklusive unseres Gepäcks schnell, unkompliziert und bezahlbar von A nach B und C bringen. Die Computer sind erfunden. GPS gibt es auch. Induktionsgesteuerte Fahrzeuge kursieren längst überall in der Welt. (Beispiel Containerhäfen) Die Technik gibt es also bereits. Es gilt, diese sinnvoll einzusetzen.

Gemessen an dieser eigentlichen Aufgabe ist die Diskussion über eine Kfz-Steuer lächerlich. Vorne ist, wer auch heilige Kühe schlachtet. Es geht letztlich ums Überleben. Dessen sollte man sich bewusst sein. 

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