Liguster

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Ligustrum vulgare ‚Atrovirens’

Der gewöhnliche Liguster ist bei uns heimisch. Wir kennen ihn vor allem als Heckenpflanze. Dazu eignet er sich besonders, weil er nahezu jeden Schnitt verträgt und die Sorte ‚Atrovirens wintergrün ist, ihr Laub also über Winter hält und so für Sichtschutz sorgt. Die Laub wird erst im Frühjahr von den neue austreibenden Blättern abgestoßen.  Lässt man ihn frei wachsen, wird er zu 5 Meter großen aufrechten Büschen, als Unterpflanzung auch zu breit sparrigen Sträuchern. 

Die weißen Blüten erinnern nicht nur in der Form sondern vor allem mit ihrem betörenden, schwer-süßlichen Duft an Flieder, mit dem er verwandt ist. Jetzt sieht man überall die schwarzen Beeren. Obwohl der Liguster aus der Familie der Ölbaumgewächse stammt, sind die Beeren, anders als Oliven, nicht genießbar. Der Strauch ist in allen Teilen für den Menschen giftig. Aus den Beeren hat man früher eine dunkelblaue Farbe zum Färben von (Woll)Stoffen gewonnen. 

Das Holz ist biegsam und trotzdem sehr hart. Man braucht schon ein sehr scharfes Messer und einige Kraft, um Zweige abzuschneiden und es zu bearbeiten. Man verwendet es z.B. für Werkzeuggriffe, was für seine Haltbarkeit und Belastbarkeit spricht. 

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