Mehdorn

Mehdorn wusste  es nicht. Es war ein Routineabgleich.

Feine Firma, wo Bespitzelungen Routine sind und Abgleich genannt werden.

Er werde das jederzeit wieder machen.

Das ist schon ein toller Busche, der Mehdorn. Durch nichts lässt er sich irritieren. Auch nicht dadurch, dass das Betriebsklima unter den Gefrierpunkt fällt. Oder will hier jemand in einer solchen Firma arbeiten?

Aber dann kommt er doch an seine Grenzen (die er nach allgemeiner Auffassung längst und heftig überschritten hat) und ruft nach der Staatsanwaltschaft, weil ihm keiner mehr zuhört (der Arme! Echt, mein tiefstes Mitleid.) Der Staatsanwaltschaft werde man ja wohl zuhören. Ein Rechthaber ist er also auch noch. Ziemlich arm das.

So führt man heute keine Firma. Das mutet an wie aus grauer Vorzeit. Man nennt diese Zeit die des „Bösen Kapitalismus“

So einer gehört einbalsamiert und als Prachtexemplar einer Spezies aus einer lange überwundenen Zeit ausgestellt, einer Zeit, als Alles noch nach der Pfeife einiger Potentaten tanzte. Sicherer wird die Deutsche Bahn dadurch nicht. Und auch nicht billiger. Dazu bedürfte es einer von der Güte der Bahn überzeugten Arbeitnehmerschaft, die sich ihrer Qualifikation bewusst ist und sich ins Zeug legt.

Mir wird jetzt noch einmal klar, wieso die Bahn so jämmerlich scheitert und es nicht schafft, als Massentransportmittel zu funktionieren und das zu vertretbaren Preisen. Mit Mehdorn geht das nicht. Allein schon deshalb muss er gehen.

Der Mann hat einfach kein Benehmen. 

Möglicher Weise ist Mehdorn ein armes Schwein voller Komplexe. So benimmt sich doch kein ausgeglichen Gesunder.  

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