Nach dem großen Regen

Der erste Regentropfen fiel, als die Bahn um die Ecke bog und in etwa 200 Metern Entfernung sichtbar wurde. Als ich in die Bahn stieg, regnete es so, dass man sich nach einem Unterstand umgesehen hätte.  Als ich mich in der wohl bedingt durch die Olympiaeröffnungsübertragung im TV relativ leere Bahn gesetzt hatte, begann es zu schütten, was ein pechschwarzer Himmel nur hergeben konnte. Es blitzte und donnerte. Breite Fluten wälzten sich die Straße längs, in Einfahrten zu Tiefgaragen schoss das Wasser in wilder Fahrt nach unten. 

Als ich vier Stationen später ausstieg, brach der Himmel auf und als ich die Straße von der Haltestelleninsel auf den Bürgersteig überquert hatte, zeigte sich ein strahlend blauer Himmel zwischen weißen Wolken und dieses Bild entstand,

nach-dem-regen.jpg 

während aus so mancher Kanalabdeckung noch das Wasser nach oben quoll.

wasser-quillt.jpg 

Ich sagte mir: „Besser hätte das Timing nicht sein können!“ und dachte etwas wie Glückspilz und Sonntagskind. 

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