Objekt – Subjekt

Momentan herrscht im Verhältnis von mir zu der Kranlenkasse eine gewisse Dissonanz. Dabei fällt mir auf, dass Schreiben der Krankenkasse nicht unterschrieben sind, also Niemand sich verantwortlich zeigt. Da herrscht somit ein Diktat einer Regel, der ich nicht mal zustimmen musste. Aber hinter dieser Regel ist gut Verstecken. Ein unwürdiger Zustand. Ich werde zum Objekt degradiert und soll mich dem beugen, was diese Regel vorschreibt.

Mein spontaner Gedanke ist, mich dem nicht zu unterwerfen, sondern zu kündigen. Ein weniger spontaner Gedanke ist der, dass diese Mitarbeiter in gar nicht so weiter Ferne überflüssig werden. Das, was wir etwas euphemistisch Künstliche Intelligenz nennen, macht sie überflüssig. Denn wo alles so schön geregelt ist und es nicht mehr auf den Einzelnen ankommt, haben Algorithmen ihren Platz. Da sind sie zu Hause und erledigen, was zu erledigen ist, schneller, genauer und ohne zu klagen.

Dann erwacht bei den sich hinter Regeln Versteckenden auf einmal der Mensch, das klagende, schicksalsgebeutelte Wesen. Plötzlich will der bisher nur regelgerecht Funktionierende als Mensch, als Subjekt gesehen werden. Für Viele zu spät.

Ich sage das nicht aus Schadensfreude. Ich beschreibe lediglich.

Über Richard Gleim

Richard Gleim Sternstr. 31 D-40479 Düsseldorf Fon: 049-2 11-169 7 169 Mobil: 01577-202 68 44 gleim@unitybox.de http://gnogongo.de http://www.artbookers.com/collections/ar-gee-gleim http://www.facebook.com/richard.gleim https://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Gleim
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