Partei-Solidarität

Die Begründung für den Ausschluss Clements aus der SPD, die mangelnde Partei-Solidarität, ist so albern wie sie tief in die Vorstellungswelt eines Teils der SPDler schauen lässt.

Solidarität war eine Lieblingsvokabel der Hippies und wurde immer dann in den Raum geworfen, wenn es darum ging, Zwang auf jene auszuüben, die es zu disziplinieren galt. Die Disziplin diente dem Gruppenzusammenhalt. Die Gruppenideologie wurde als Lehrmeinung führender „Denker“ der Szene vorgegeben.

Genau in diesem längst überwunden geglaubten Gedanken- und Funktionsgut hat sich ein Teil der SPD verstrickt. So gestrig wie fragwürdig. Was bleibt ist Gähnen.

Zur Erinnerung: Solidarität ist ein Konstrukt, aber selbst als Konstrukt beruht Solidarität auf Freiwilligkeit. Ic bevorzuge in solchen Fällen das Wort ‚Hilfsbereitschaft’ 

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.