„Poffertjes oder Reibekuchen“

 „Was willst Du, Poffertjes oder Reibekuchen?“ ist eine der häufig gestellten Fragen auf dem „Weihnachtsmarkt“. Die Antwort kann durchaus ‚Currywürst met Frittjes’ lauten, denn Umgangssprache ist hier Holländisch mit deutschen Vokabeln als Einsprengsel. Holländer mögen deutsche Weihnachtsmärkte

und verbinden damit Sightseeing, Einkäufe in den bekannten Einkaufsstraßen und Schaufenstergucken auf der Luxusmeile.

Heute aber hatten die Geschäfte geschlossen. Schließlich ist Sonntag. Erstaunlich dass so viele Holländer trotzdem gekommen sind. Vielleicht ist das Vorsicht. Nicht von dem Angebot der Geschäfte verführt werden zu können, hält den Euro in der Tasche. Ohne die Busladungen Niederländer wäre der „Weihnachtsmarkt“ an so einem Sonntag bei dem kalt-nassen Wetter verwaist gewesen.

Die holländische Polizei hat auch ein paar Mitarbeiter beiden Geschlechts abgestellt. Da haben die deutschen Kollegen wenigstens ein wenig Beschäftigung. Man redet viel mit einander.

Sonst ist hier kaum einzugreifen. Keiner ist angetrunken, obwohl es Glühwein und Feuerzangenbowle gibt

und die Taschendiebe haben es auch schwer. Das ihnen die Arbeit erleichternde Gedränge fehlt. Schlechtes Wetter bietet ein für Taschendiebstähle wenig geeignetes Ambiente.

 

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