Rainfarn

Tanacetum vulgare – Asteraceae

Der Rainfarn bildet Rhizome aus und wuchert wie wild in die Breite. Seine Wurzeln rechen bis zu 60 cm Tiefe. So ist er nahezu unverwüstlich und überdauert auch trockene Zeiten. Wegen seiner gelben, knopfartigen Korbblüten hieß er bei uns Kindern  ‚Matrosenknopf‘. Ich mag den herben Duft, der sich aus einer Vielzahl von Essenzen zusammensetzt. Früher, vom Mittelalter bis in die jüngere Neuzeit spielte er eine Rolle in der Volksmedizin. Man kann ihn als Kompass benutzen, stehen eine Blätter bei Sonnenschein doch senkrecht in Richtung Süden. Somit gibt er uns auch die etwaige Uhrzeit an. Denn: wissen wir wo Süden und damit auch Osten und Westen ist und berücksichtigen wir den Sonnenstand, können wir auch die Zeit ermitteln. Die Otszeit natürlich, nicht diese bekloppte MESZ. 

Über Richard Gleim

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