Studientage für Fotografie: Fotografie als Gegenwartskunst

Interdisziplinäres Forschungskolloquium für Promovierende

 Was mögen die da bequatschen? Fotografie ist einerseits ein technischer Vorgang und andererseits eine Sache des Sehens. Für Manchen ist es auch eine Sache der Gestaltung. Das aber entzieht sich der Fotografie, nimmt man mal die Lichtführung heraus. Hier dient die Fotografie lediglich der Dokumentation des Gestalteten.

Auf diesen Studientagen, das entnehme ich dem Text, soll ein theoretisches Gebäude gebastelt werden, welches eine Handlungsanweisung für das Machen darstellen soll. Mal wieder solch ein leeres Wortrauschen, welches letztendlich dazu dient, eine Sprache zu erlernen, eine Sprache, die zu nichts nütze ist, außer den Nerv der theoretisierenden Kunstkritik und den Nerv des Kunstmarktes zu treffen. Schwulst, laber, wichtig. 

So blutleer ist das Fotografieren aber nicht. Ganz das Gegenteil. Fotografieren ist eine aufregende Sache. In welcher Weise Bilder, die im Raum stehen, später interpretiert werden, kümmert den Macher wenig. Der leckt längst woanders warmes Blut.

Gut, dass ich kein Künstler bin! (Obwohl man mit diesem Geschwätz verdammt viel Geld verdienen kann.)

Über Richard Gleim

Richard Gleim Sternstr. 31 D-40479 Düsseldorf Fon: 049-2 11-169 7 169 Mobil: 01577-202 68 44 gleim@unitybox.de http://gnogongo.de http://www.artbookers.com/collections/ar-gee-gleim http://www.facebook.com/richard.gleim https://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Gleim
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