Was blüht da und wie kommt’s?


Am Nordfriedhof hinter der Haltestelle der Buslinien 721, 722 hat sich an mehren Stellen zwischen den Steinen des Kleinpflasters eine spezielle Sorte Petunien ausgesät, die jetzt noch, am Herbstanfang, soweit es die Situation zwischen den Steinen zulässt, üppig blüht. Die Sorte ist so speziell, dass ich sie bisher weder in den Balkonkästen meiner Nachbarn noch in Blumengeschäften gesehen habe. Schon erstaunlich, wie diese Pflanze, deren Eltern in den gemäßigten und sub-tropischen Gebieten Südamerikas zu Hause sind, hier ihre Nische zwischen den Steinen findet. Petunien, so wie wir sie kaufen, sind F1-Hybriden. Wenn sie sich hier selbst ausgesät haben, – und so muss es sein, da ist doch Niemand, der eine seltene Sorte Petunien in den schmalen Spalt zwischen Pflastersteinen pflanzt – handelt es sich also um F2-Hybriden. Die aber sind meist kleinblumig und nicht so prächtig. Sollte diese sich so gebildete Sorte samenecht ausgefallen sein, sich also als nahezu identische Pflanzen aus deren Samen ziehen lassen? Rätsel über Rätsel.

Über Richard Gleim

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